Fachausschuss
bodenkundliche Baubegleitung im Bundesverband Boden

 

Aktuelles von Regioplus

 

Mülheimer Bodenschätze

 

 

Auf einer 15 km langen Route wird seit 2009 an 11 Stationen der Lebensraum Boden öffentlichkeitswirksam dargestellt. Für die ‘Mülheimer Bodenschätze’ hat Regioplus drei begehbare Bodenschürfe (Stationen 1, 2 und 4) als dauerhafte Schauobjekte eingerichtet sowie eine Apparatur entwickelt und technisch umgesetzt, mit der die Filterleistung und Sickerungseigenschaften von Böden veranschaulicht wird. Auf drei mit Kies, Sand und humosen Lehm befüllten Bodensäulen wird eine gefärbte Flüssigkeit aufgebracht. Das Filtrat wird nach Durchsickerung in einem Schauglas aufgefangen. Nun können die Sickergeschwindigkeit sowie anhand der unterschiedlich gefärbrten Filtrate die Filterleistung der drei Bodensubstrate beobachtet werden. Nähere Informationen zu den Mülheimer Bodenschätzen sind auf der Internetseite der Stadt Mülheim a. d. Ruhr zu finden.

Bodenfilter_Muelheimer_Boden

 

Bodenlehrpfad Beuren

 

 

Termine der öffentlichen Führungen 2010 jeweils von 13:30 bis 16:30
So 09.05.10, 13:30 - 16:30 Uhr Prof. Dr. Hans Karl Hauffe, Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen
So 18.07.10, 13:30 - 16:30 Uhr Dr. Bernd Murschel, regioplus Ingenieurgesellschaft
So 05.09.10, 13:30 - 16:30 Uhr Dr. Heinz Reinfelder, Landratsamt Esslingen
So 17.10.10, 13:30 - 16:30 Uhr Dipl. Ing. Jörg Schneider, regioplus Ingenieurgesellschaft
(weitere Infos unter www.bodenlehrpfad-beuren.de)

Kosten jeweils 3 € für Erwachsene und 1,50 € für Jugendliche

 

Boden des Jahres

 

 

Jährlich am Weltbodentag, dem 5. Dezember, wird der ‘Boden des Jahres’ ausgerufen. Diese Aktion rückt die Wunderwelt Boden ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Sie informiert über die Bedeutung der Böden, ihren notwendigen Schutz, den Risiken von falscher Nutzung und wirbt für mehr Bodenbewusstsein.

Der ‘Boden des Jahres 2010’ ist so vielfältig wie die Bewohner, die auf ihm leben. Gleichzeitig ist er so nah am Menschen und so stark von ihm geprägt wie kein anderer Boden ,der Stadtboden’. (weitere Infos).

stadtboden01
Foto: S. Mohsen Makki, L. Schlenther

 

Böden als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte

 

 

Broschüre zu Böden als Archive der Natur- und Kulturgeschichte bei der LUBW erschienen. Wie in einer Urkunde dokumentieren Böden ihre Entstehungsgeschichte, die Landschaftsgeschichte oder die Kulturgeschichte. Die vorliegende Broschüre konkretisiert die Archiveigenschaften von Böden und gibt Planern, Kommunen, Behörden und Vorhabensträger Hinweise zur Beurteilung der Bodenfunktion.

Die Broschüre wurde auf Grundlage einer von regioplus erstellten Studie ‘Kriterien und Orientierungsrahmen für die Erfassung, Beschreibung und Bewertung der Archivfunktion von Böden’ ausgearbeitet.

Archivfunktionen_Titel

 

Regioplus wurde vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-württemberg als Beratungsanbieter zur Förderung der Einzelbetrieblichen Managementsysteme (GQSBW/EMAS) anerkannt.

 

Bodenzustandsbericht Region Freiburg - Stadt Freiburg, Teilräume der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen

Der Bodenzustandsbericht wurde von regioplus im Auftrag der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg erstellt. Es werden Gebiete, deren Böden großflächig erhöhte Schadstoffgehalte aufweisen, dargestellt. Im Vergleich zu bisherigen Bodenzustandsberichten wurde erstmals auch der Bodenzustand im Hinblick auf Bodenerosion, Bodenversauerung und Flächeninanspruchnahme ausgewertet. Gebiete mit empfindlichen und belasteten Böden werden identifiziert und es werden vorsorgende Verhaltensweisen empfohlen, um von Bodenbelastungen ausgehende Risiken und Gefahren nachhaltig abzuwehren. Der Bodenzustandsbericht kann unter folgendem link heruntergeladen / bestellt werden.

 

Schadstoffe in klärschlammgedüngten Ackerböden Baden-Württembergs

Mit der Studie wurde untersucht, ob die Klärschlammdüngung zu einer Schadstoffanreicherung in Boden führt. Hierzu wurden 11 klärschlammbehandelte landwirtschaftliche Praxisflächen und 2 Versuchsflächen im Vergleich mit Referenzflächen untersucht. Schadstoffanreicherungen wurden insbesondere auf den Praxisflächen mit den höchsten Klärschlammaufbringungen sowie auf den Versuchsflächen für Organozinnverbindungen, polyzyklische Moschusverbindungen, Kupfer und Zink nachgewiesen. Die Studie wurde von regioplus Ingenieurgesellschaft in Zusammenarbeit mit wave GmbH und dem Fraunhofer Institut erstellt. Sie ist in der Reihe Bodenschutz der Landesanstalt für Umweltschutz Baden-Württemberg erschienen.